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    Plus Magazine · 1. Juni 2003 · Karima Amrous (Text) · Anne Vanderdonckt (Text)

    Lernen Sie sich kennen: Ihre Nachbarn sind nett!

    Article published across 7 pages - read in the numbered order below.

    Seite 1 / 7 - Titelseite von Plus Magazine Nr. 164, Juni 2003: «Initiativen in ganz Belgien - Lernen Sie sie kennen: Ihre Nachbarn sind nett!». Titelfoto Pawel Czormak.
    Seite 2 / 7 - Seite 3, Leitartikel «So ist es: Grillen über den Gartenzaun» von Chefredakteurin Anne Vanderdonckt, gefolgt vom Impressum.
    Seite 3 / 7 - Inhaltsverzeichnis Juni 2003, das den Bericht auf Seite 8 «Lernen Sie sie kennen: Ihre Nachbarn sind nett!» ankündigt.
    Seite 4 / 7 - Seiten 8-9, Eröffnung des Berichts «In Bildern – Neighbours' Day», von Karima Amrous.
    Seite 5 / 7 - Seiten 10-11, der Hauptartikel mit einem Zitat von Carl De Moncharline, der Kasten «Neighbours' day in der Praxis», das Plakat «Eine Initiative von Carl De Moncharline» und der Kasten «Guter oder schlechter Nachbar?».
    Seite 6 / 7 - Seiten 12-13, «Sie bringen ihre Nachbarschaft in Bewegung»: Schaerbeek, Kessel-Lo (Löwen) und Liège.
    Seite 7 / 7 - Seiten 78-79, «Recht & Beziehungen: Schießen Sie nicht auf den Nachbarn!», von Simon Casette und Annemie Goddefroy, der im Leitartikel angekündigte Artikel.

    Plus Magazine Nr. 164, Juni 2003 - ein ausführlicher Bericht über die erste belgische Ausgabe von Immeubles en fête / Neighbours' Day, Dienstag, 27. Mai 2003, initiiert von Carl De Moncharline. Die Ausgabe wird hier auf sieben Seiten präsentiert: Titelseite, Editorial, Inhaltsverzeichnis, Eröffnung des Artikels (Seiten 8-9), Hauptartikel mit praktischen Kästen (Seiten 10-11), Nachbarschaftsberichte (Seiten 12-13) und die Rechtsrubrik «Schießen Sie nicht auf den Nachbarn!» (Seiten 78-79). Der Text ist unten wörtlich wiedergegeben.

    Artikeltext · Übersetzung

    PLUS MAGAZINE - Nr. 164 · JUNI 2003. [1/7 Titelseite] Initiativen in ganz Belgien - LERNEN SIE SIE KENNEN: IHRE NACHBARN SIND NETT! [2/7 S. 3, Leitartikel von Anne Vanderdonckt, „Grillen über die Hecke hinweg"] Mit den ersten schönen Tagen öffnen sich die Fenster und die Nachbarn machen sich bemerkbar - mit allem Lästigen. Nachbarschaftsprobleme sind nicht neu, doch alles wird lauter, und die Lebensäußerungen Unbekannter ertragen wir schlechter als die von Bekannten. Daher: Hut ab vor den neuen Initiativen, die Nachbarn zum Kennenlernen anregen (S. 8 bis 13), und vor den neuen Quartiersmediatoren (S. 78-79). [3/7 Inhalt Juni 2003] S. 8 - Lernen Sie sie kennen: Ihre Nachbarn sind nett! Ziel der Aktion Immeubles en fête am 27. Mai; ähnliche Erfahrungen gab es bereits in Schaerbeek, Kessel-Lo und Lüttich. [4/7 S. 8-9, Im Bild – Tag der Nachbarn, von Karima Amrous] Ein Glas oder eine Mahlzeit mit den Nachbarn teilen: eine einfache, aber ausgezeichnete Idee, die sich bei uns über die Aktion „Immeubles en fête" durchsetzt. [5/7 S. 10-11] 1999 startete eine Handvoll fröhlicher Utopisten im 17. Pariser Arrondissement die Aktion Immeubles en fête; 800 Häuser machten mit, 2002 waren es zwei Millionen Franzosen. Gute Nachricht für die Belgier: Auf Betreiben von Carl de Moncharline, einem begeisterten Endreißiger, der auf Eventorganisation spezialisiert ist, bekommt auch Belgien seinen Tag der Nachbarn, in Verbindung mit mehreren europäischen Ländern. Bei dieser ersten Ausgabe ist nur die Stadt Brüssel beteiligt, ab dem nächsten Jahr soll sich die Initiative auf das ganze Land ausweiten. „Um Ausgrenzung und Anonymität in den Städten zu bekämpfen", sagt Carl de Moncharline. „Sehr viele Menschen leben zurückgezogen und grüßen ihre Nachbarn kaum, aus Angst oder Schüchternheit. Ich finde es besonders sympathisch, Situationen zu schaffen, in denen Bewohner eines Hauses oder Viertels einander kennenlernen und weniger Angst voreinander haben, denn Menschen brauchen Kontakt, das ist so natürlich." Der Artikel behandelt zudem den städtischen Individualismus, Vertrauen als Gegenmittel gegen Einsamkeit und Unsicherheit sowie französische Erfahrungsberichte. [Kasten] Praktisch: Dienstag, 27. Mai ab 19 Uhr; Plakat aushängen (erschienen am 20. Mai in La Libre Belgique und La Dernière Heure, Download unter www.immeublesenfete.be), Einladungen in die Briefkästen, feiern im Hausflur, Hof, Garten, zu Hause oder auf dem Gehsteig, mit Aperitif, Grill oder gemeinsamer Tafel. [Plakat] EINE INITIATIVE VON CARL DE MONCHARLINE - Immeubles en fête, der Tag der Nachbarn - Dienstag, 27. Mai 2003. [Kasten] Guter oder schlechter Nachbar? Idealer Nachbar: wer immer ein freundliches Wort hat 56 %, wen man nie sieht 20 %; schlimmster Nachbar: wer gern spioniert 20 %, wer seinen Müll im Treppenhaus verschüttet 16 %, wer sonntags nach 22 Uhr werkelt 13 % (Sofres-Umfrage, 1000 Franzosen). [6/7 S. 12-13 Sie bringen ihr Viertel in Bewegung] Schaerbeek: ein kollektives Wandbild zum Frieden zwischen den Völkern, eingeweiht am 21. September 2002 (Agnès Derynck, Les amis d'Aladdin). Kessel-Lo (Löwen): Anna Missine rief 1999 den Tag des Nachbarn ins Leben und wirbt für echte Integrationsprogramme für Neuzugezogene. Lüttich: Im Viertel St-Léonard organisiert die Erzieherin Véronique Stasse seit Oktober 2002 monatliche Debattenabende. [7/7 S. 78-79, Recht & Beziehungen, von Simon Casette und Annemie Goddefroy] „Schießen Sie nicht auf den Nachbarn!" - über den Quartiersmediator als neutralen Vermittler, das freiwillige und vertrauliche Verfahren und dessen Organisation je nach Stadt.

    Kontexthinweis

    Die Qualität dieses Zeitungsausschnitts ist leider beeinträchtigt und entspricht nicht unseren üblichen Präsentationsstandards. Wir haben ihn dennoch bewahrt und veröffentlicht, da er ein Archivstück ist, das von diesem Ereignis zeugt. Trotz seiner schlechten Qualität konnte ein großer Teil seines Inhalts rekonstruiert werden.

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