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    La Capitale · 29. Juni 2002 · Sylvie Degrelle (Text) · V. Fromont (Foto)

    Carl hat die Schlüssel zum Who's Who's an den Nagel gehängt: Jetzt skatet er

    La Capitale, 29. Juni 2002. Foto von Carl De Moncharline an den Mischpulten seines Nachtclubs, Bildnachweis V. Fromont.

    Dieser Artikel zeichnet eine Woche aus dem Tagebuch von Carl De Moncharline nach, während er die Leitung seines Nachtclubs aufgibt, um die erste Brussels Roller Parade zu starten.

    Artikeltext · Übersetzung

    Unter uns die Brüsseler Termine Die Woche von CARL de Moncharline ER BEGANN MIT FÜNF JAHREN ZU SKATEN DIE ROLLER-SAISON BEGINNT AM 5. JULI Carl hat die Schlüssel des Who’s Who’s an den Nagel gehängt: Jetzt skatet er VON SYLVIE DEGRELLE Als Fan von Inline-Skating und Eislauf hat der Verwalter des Who’s Who’s sein Organisationstalent in den Dienst der Roller Parade gestellt. Letztere wird jeden Freitag im Sommer die Straßen unserer Hauptstadt erobern. Und Carl gibt sich alle Mühe, damit dies bekannt wird! FREITAG, 21. JUNI: Es ist Sommer! Wir beginnen den Tag mit einer Pressekonferenz, um das Projekt der Inline-Skater-Tour durch die Straßen von Brüssel vorzustellen. Die Berichterstattung durch die Presse war vollständig, alle Medien sind gekommen, ich war wirklich zufrieden. Das beweist, dass ein echtes Interesse besteht. SAMSTAG: Erkundung der Strecke, die wir befahren werden, und Promotion-Tour durch die Bars, Restaurants, Cafés und Clubs der Stadt. Wir verteilen Flyer, um die Leute zu informieren. Die Resonanz ist sehr positiv: Unser Team ist um 3 Uhr morgens zurückgekehrt. SONNTAG: Keine Zeit zum Ausschlafen. Von 14 bis 17 Uhr gebe ich Inline-Skating-Kurse im Bois de La Cambre. Ich bin als Kind Schlittschuh gelaufen, und jetzt habe ich mit dem Inline-Skaten angefangen, das schien mir logisch. Danach haben wir die Promotion-Tour fortgesetzt. Mein Kollege ist am Meer, ich fahre mit den Hostessen zum Place Flagey. MONTAG: Wie jeden Montag Verwaltung der empfangenen und zu versendenden E-Mails, immer für die Promo. Umweg zum Automechaniker, was sein muss, muss sein. Danach wieder Promotion-Tour. Im Moment halte ich durch. Man muss sagen, dass ich generell sehr wenig schlafe. Ich gehe immer sehr spät ins Bett und stehe im Morgengrauen auf. Heute Abend haben wir es ruhig angehen lassen, wir waren bei einer Vernissage einer Ausstellung. Das ist sofort eine andere Atmosphäre... DIENSTAG: Am Abend haben wir in Begleitung der Polizei die Generalprobe der Strecke absolviert. Die Route, für die wir uns entschieden haben und die wir den ganzen Sommer über befahren werden, beginnt bei Louise, führt über den Place du Châtelain, die Porte de Namur, den Place Poelaert und endet mit der Auflösung in der Innenstadt. Während wir fuhren, applaudierten uns die Leute auf den Terrassen und riefen uns zu. Es war genial! MITTWOCH: Wecken im Morgengrauen (fast), um das Auto zum „Lifting“ zu bringen. Wir werden es mit Werbeaufklebern bunt bekleben. Danach begab ich mich in das Kabinett von Minister Gosuin, um die Charta des Wohlbefindens zu unterzeichnen, die alle Diskotheken verpflichtet, einen Entspannungsraum anzubieten. Als Verwalter des Who’s Who’s (Studiolive) halte ich das für eine sehr gute Initiative. Danach folgten Interviews zur Charta, aber ich nutzte die Gelegenheit, um erneut über die Roller-Tour zu sprechen. Nach einem (sehr kurzen) Aufenthalt zu Hause bin ich wieder zur Promo im Viertel um den Place du Châtelain aufgebrochen. DONNERSTAG: Wir beginnen den Tag mit einem Fernsehinterview, ebenfalls zum Thema der Charta. Ausnahmsweise hatte ich Zeit zum Mittagessen! Danach folgen die Besuche Schlag auf Schlag: um 19 Uhr eine Vernissage, um 20 Uhr eine Ausstellung, immer um die Inline-Skater-Tour ins Gespräch zu bringen. DIE BILANZ Eine ziemlich ausgefüllte Woche und nicht unbedingt sehr abwechslungsreich. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wäre ich Shoppen gegangen und hätte meinen Urlaub gebucht! [Bildunterschrift] Als König der Brüsseler Nächte stürzt sich Carl in die Organisation der Roller Parade. FOTO V. FROMONT

    Kontexthinweis

    Dieser Artikel aus La Capitale markiert den beruflichen Wendepunkt von Carl De Moncharline im Jahr 2002, vom Brüsseler Nachtleben hin zur Massenorganisation mit dem Start der Roller Parade. Er zeigt seinen intensiven Zeitplan zwischen der Leitung des Who's Who's (Studiolive) und der Promotion für das Event, das am 5. Juli 2002 begann. Der Artikel unterstreicht auch sein Engagement im institutionellen Leben durch die Unterzeichnung einer Charta mit Minister Gosuin.

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