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    Het Laatste Nieuws · 4. August 2003 · (EMS) (Text) · Merens & Nijs (Foto)

    Bus für Menschen mit Behinderung macht Halt in Brüssel

    Artikel, Het Laatste Nieuws, 4. August 2003 : « Bus für Menschen mit Behinderung macht Halt in Brüssel » (Roller Parade).

    Artikeltext · Übersetzung

    •BRÜSSEL Dieses Wochenende machte der europäische Bus für Menschen mit Behinderung Halt in Brüssel. Freitagabend ließen sich die Rollschuhfahrer der wöchentlichen Roller Parade das Logo des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen auf Arme, Beine, Wangen und Stirn malen. „Wir wollten gerne etwas mit Rollstühlen machen, aber das hat die Polizei nicht erlaubt“, so die Organisation. Am Samstag stand der Kampagnenbus auf dem Muntplein. Dort konnte man am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, mit einer Behinderung durchs Leben zu gehen: bei einer Fahrt im Rollstuhl oder einem Einführungskurs in Gebärdensprache. DANKE „Wir sind die Wohltätigkeitsorganisationen leid und setzen uns für Chancengleichheit und Rechte für Menschen mit Behinderung ein“, erklärt Lisbet Lenaers von GRIP, einer Bürgerrechtsorganisation, die sich für Menschen mit Behinderung einsetzt. „Mobilitätseingeschränkte Menschen müssen selbst wählen können, von wem sie gepflegt werden möchten. Wir müssen immer 'Danke' sagen, und das stimmt eigentlich nicht. Wir haben auch ein Recht auf Arbeit und Freizeit, genau wie jeder andere Mensch auch.“ AUF GUTEM WEG Das Europäische Jahr ist inzwischen zur Hälfte vorbei und die Bilanz fällt positiv aus. „Mit diesem Kampagnenbus versuchen wir in allen großen europäischen Städten die Menschen für die Probleme zu sensibilisieren, mit denen Menschen mit Behinderung täglich konfrontiert sind. Das kann vom Einkaufen über die Arbeitssuche bis hin zum Hauskauf reichen. Wir merken, dass jede Stadt anders ist.“ „In einigen Städten ist die Infrastruktur sehr gut, aber die Bürger sind wenig tolerant gegenüber Menschen mit Behinderung. In anderen Ländern gibt es wiederum viel 'Goodwill' seitens der Einwohner, aber die Infrastruktur lässt zu wünschen übrig“, sagt Donald Tait. Brüssel ist ihm zufolge bereits auf einem guten Weg. „Man merkt, dass diese Stadt etwas verändern will und mit mobilitätseingeschränkten Menschen zusammenarbeitet, um zu prüfen, wie sie die Probleme angehen können.“

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