Aldo Gigli

    Aldo Gigli · Mitbegründer des Mirano Continental · Bühnenbildner und Grafiker

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    Aldo Gigli ist heute über achtzig. Er hat seine ganze geistige Schärfe behalten und die Energie eines Sechzigjährigen. Carl De Moncharline sieht ihn noch regelmäßig: ein charmanter, wohlwollender Mann, immer aufmerksam, dessen Vorstellungskraft nie eine Maschine brauchte.

    Er suchte nie das Rampenlicht: Es war für den Raum, für die Plakate, für andere Menschen. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum sein Name weniger bekannt ist als seine Bilder, obwohl ein ganzer Teil der Brüsseler Nachtleben-Imagination von seinem Zeichentisch stammte.

    Heute nimmt seine Fantasie an der Costa del Sol weiterhin Gestalt an. Im Monkey Club Marbella hat Aldo gerade ein üppiges, handgemaltes Dekor geschaffen, in dem warme Farben und Pflanzenformen den Ort verwandeln. Eine aktuelle Schöpfung, die fern von Brüssel fortsetzt, was er schon immer verstand: einem Raum seine eigene Geschichte zu geben.

    Quelle: Instagram · Monkey Club Marbella →

    Fotoalbum: das von Aldo Gigli für den Monkey Club Marbella geschaffene Dekor. Klicken Sie auf das Bild, um das Album zu durchblättern.

    Die Fassade und ihre Pflanzen
    Tagesende an der weißen Fassade: das schmiedeeiserne Schild, die großen blaugrünen Fenster und eine Hecke aus Topfpflanzen vor der Tür. Hinter den Scheiben fängt der gemalte Dschungel bereits das blaue Abendlicht ein.
    Das Leuchtschild bei Nacht
    Nachts leuchtet der türkisfarbene Mandrill inmitten der Blüten: draußen antwortet das Leuchtschild auf die Farben des Saals. Links geben die Glasfronten den Blick auf gedeckte Tische unter den großen Lichtkuppeln frei.
    Der Saal, das ganze Dekor
    Gesamtansicht des Saals: das rot-rosa Wandbild umschließt Wände und Spiegel, gemalte Tiger wachen über den Bänken, Hängeleuchten mit rosa Fransen senken sich über die dunklen Marmortische. Aldo Giglis Dekor dient hier als Bühne für ein Modebild.
    Detail: das Wandbild aus der Nähe
    Das Detail zeigt das Handwerk: mit dem Pinsel ausgeschnittene Blätter, Verläufe in Orange und Rosa, ausgesparte Weißflächen, die das Licht tragen. Im Vordergrund greifen ein geschliffenes Glas und eine himbeerfarbene Lampe die Farben der Wand exakt auf.
    Die Tiger des Wandbilds
    Zwei gemalte Tiger steigen die rote Wand hinab, zwischen Bananenblättern und Lianen. Unter der Hängeleuchte mit rosa Fransen genügen ein gedeckter Tisch und eine kleine himbeerfarbene Lampe, um das Dekor zur Bühne zu machen.
    An der Bar, am Ende des Tages
    Am Tresen lachen zwei Gäste über einem Glas, auf Hockern aus flaschengrünem Samt. Aldo Giglis Dekor ist hier zurückhaltend: Es steckt in den Materialien, im gedämpften Licht und in der Farbe der Sitze.
    Der Speisesaal unter den großen Schirmen
    Eine Tischreihe unter drei breiten weißen Schirmen. Über die ganze Wandhöhe mischt der gemalte Dschungel Rot, Rosa, Ocker und Weiß; zwei Wandleuchten mit Fransen erhellen ihn von innen.
    Ein Cocktail vor dem rosa Wandbild
    Ein Gast hebt ihr Glas vor dem rosafarbensten Teil des Wandbilds: weit geöffnete Wedel, stilisierte Blüten, vom Licht erwärmte Rottöne. Das Dekor wirkt als Porträthintergrund, genau das, was Aldo Gigli immer suchte.
    Gedeckter Tisch, rotes Blattwerk
    Gläser, Teller und eine Kerze auf dunklem Marmor; dahinter das rote Blattwerk und die grünen Striche des Wandbilds. Nichts trennt den Tisch vom Dekor: Die bemalte Wand nimmt am Service teil.
    Später Abend, Spiele und Whisky
    Backgammon, ein hölzernes Tic-Tac-Toe, eine Zigarre und japanischer Whisky am Tisch eingeschenkt: Der Abend setzt sich fest. Im Hintergrund erinnern die grünen und rosa Wedel des Wandbilds daran, dass alles in einem handgemalten Dekor geschieht.
    Der Signature-Cocktail
    Eine geschliffene Schale, eine spiralig gedrehte Orangenzeste und eine essbare Blüte: Die Cocktailkarte setzt das Dekor fort, dieselbe Farbsprache, dieselbe Lust an der Inszenierung.
    Saisondekor: Federn, Leuchter und Kürbisse
    Für einen saisonalen Abend verkleidet sich das Haus: schwarze und rosa Federn, Leuchter, ausgeschnittene Schmetterlinge, ein bemalter Totenkopf und Kürbisse. Aldo Giglis Art ist seit dem Mirano dieselbe geblieben: den Saal für eine einzige Nacht verwandeln.
    Eisgekühltes Glas, Orangenzeste
    Nahaufnahme eines geschliffenen Glases, Eis, Bläschen und eine Orangenzeste, aufgestellt wie ein Segel. Die Barfotografie zeigt dieselbe Sorgfalt im Detail wie das gemalte Dekor.
    Der helle Saal, unter den gemalten Palmen
    Eine andere Stimmung: ein helles Wandbild aus Wassergrün und blassen Himmeln, in dem zwei Gäste lachend speisen. Derselbe Ort wechselt je nach Saal und Stunde vollständig das Klima.
    Masken an der Bar
    Drei Silhouetten in Schwarz vor der Flaschenwand, eine Federmaske und eine Tigermaske in der Hand. Der Club spielt mit dem Kostüm, wie es die Themenabende des Mirano taten.
    Der Ort bei Einbruch der Nacht
    Gesamtansicht zur blauen Stunde: Terrassen, beleuchtete Palmen, weiße Fassade und ein großer Ficus. Aldo Giglis gemaltes Dekor befindet sich im Inneren dieses Hauses, das sich zu den Gärten von Marbella öffnet.